Achtung beim Spaziergang

Saison des Eichenprozessionsspinners hat begonnen

Mit den steigenden Temperaturen im Frühsommer breitet sich der Eichenprozessionsspinner (EPS) auch in unserer Region weiter aus. Das Gesundheitsamt warnt vor dem Kontakt mit den Raupen und ihren Gespinstnestern. Die feinen Brennhaare der Larven enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das bei Berührung oder Einatmen schwere gesundheitliche Beschwerden auslösen kann.

Verhaltenstipps für Bürgerinnen und Bürger

  • Abstand halten: Meiden Sie betroffene Eichenareale. Berühren Sie auf keinen Fall die Raupen oder deren nester (auch alte Nester am Boden sind jahrelang hochgradig giftig!).

  • Schutzbekleidung: Tragen Sie bei Aufenthalten in lichten Eichenwäldern oder Parks lange Kleidung (Hals, Arme und Beine bedecken).

  • Nach einem Kontakt: Kleidung sofort wechseln und bei mindestens 60 °C waschen. Gründlich duschen und die Haare waschen. Bei anhaltenden oder schweren Symptomen (z. B. Atemnot) suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.

Wichtiger Hinweis zur Bekämpfung: Versuchen Sie niemals, Nester selbst zu entfernen (z. B. mit einem Wasserstrahl oder durch Abflammen). Dadurch wirbeln die gefährlichen Haare nur noch weiter auf. Die Beseitigung im öffentlichen Raum erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Fachfirmen im Auftrag der Kommunen.

DWD-Frühwarnsystem (EPS)

Das Frühwarnsystem des Deutschen Wetterdienstes bietet tagesaktuelle Daten zur prognostizierten Entwicklung und Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners. Eichenprozessionsspinner Frühwarnsystem