Hitzeschutzmaßnahmen
Auch in der Mecklenburgischen Seenplatte werden Hitzewellen immer häufiger und intensiver. Hohe Temperaturen können die Gesundheit ernsthaft gefährden – besonders für ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen. Das Gesundheitsamt des Landkreises MSE informiert Sie, wie Sie sich und Ihre Angehörigen wirksam vor Hitzeschäden schützen können.
Die wichtigsten Verhaltenstipps bei Hitze - Goldene Regeln für heiße Tage
Wenn die Temperaturen steigen, können einige einfache Verhaltensregeln viel bewirken. Beherzigen Sie diese Empfehlungen, um Ihren Körper zu entlasten:
Ausreichend trinken:
- Trinken Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßte Tees pro Tag – auch dann, wenn Sie kein Durstgefühl verspüren.
- Meiden Sie alkoholische Getränke, stark gesüßte Limonaden und viel Koffein – sie entziehen dem Körper zusätzlich Flüssigkeit.
- Stellen Sie sich Ihr Trinkglas sichtbar hin – als Erinnerungshilfe.
Wohnung und Arbeitsplatz kühl halten:
- Lüften Sie nachts und in den frühen Morgenstunden, wenn die Außenluft kühler ist als die Raumluft.
- Schließen Sie tagsüber Fenster, Rollläden und Jalousien auf der Sonnenseite.
- Elektrische Geräte (Lampen, Computer, Fernseher) erzeugen Wärme – schalten Sie sie ab, wenn Sie nicht benötigt werden.
- Ventilatoren können das Wärmeempfinden verbessern, kühlen die Luft selbst jedoch nicht herunter.
Direkte Sonneneinstrahlung und körperliche Anstrengung meiden:
- Halten Sie sich zwischen 11 und 15 Uhr möglichst in kühlen, schattigen Räumen oder schattigen Außenbereichen auf.
- Erledigen Sie körperlich anstrengende Tätigkeiten – Sport, Gartenarbeit, Einkäufe – in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden.
- Tragen Sie im Freien leichte, helle Kleidung, eine Kopfbedeckung und verwenden Sie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
Körper kühlen:
- Kühle (nicht eiskalte) Duschen oder Fußbäder helfen, die Körpertemperatur zu senken.
- Feuchte Tücher auf Handgelenken, Nacken und Stirn wirken kühlend.
- Suchen Sie klimatisierte öffentliche Räume auf (Bibliotheken, Einkaufszentren, Museen), wenn es zu Hause zu warm wird.
Essen und Ernährung:
- Bevorzugen Sie leichte Mahlzeiten (Salate, Obst, Gemüse) und vermeiden Sie schwere, fettreiche Speisen.
- Garen Sie möglichst wenig am Herd oder Backofen – das erzeugt zusätzliche Wärme in der Wohnung.